Was ist rot, lecker, gesund und läutet den Sommer ein?

Die Erdbeere natürlich! Diese wurden schon in der Steinzeit verzehrt, wenn auch in einer deutlich kleineren Variante. Die heutige als klassische Erdbeere bekannte Variante nennt sich Gartenerdbeere oder Ananas-Erdbeere und entstand um 1750 in den Niederlanden. Allerdings gibt es immer noch viele verschiedene Erdbeerarten, von erbsenklein bis hühnereigroß ist wirklich nahezu alles vertreten. Botanisch gesehen ist die Erdbeere sogar keine Beere, sondern eine sogenannte „Sammelnussfrucht“, dies hat sie ihrer kleinen grünen Nüsschen zu verdanken die sie außen trägt.

Ab Mitte Mai beginnt in Deutschland die Erdbeersaison – und zwar nicht nur im Supermarkt, sondern auch oftmals in dem Obstbeet der Hobby-Gärtner. Bis heute hat sich an der Beliebtheit der roten „Beere“ nichts geändert. Doch warum ist die rote Frucht eigentlich seit Jahrhunderten so beliebt?

Nach dieser Antwort muss man nicht lange suchen – denn man kann Erdbeeren guten Gewissens verspeisen, da sie nicht nur erfrischend und lecker sind, sondern auch noch unglaublich gesund!

Riesenerdbeere


50 Samen von Riesenerdbeeren zum selbst aussähen gibt es hier zum unschlagbaren Preis. Da freuen sich die Kinder und der Nachbar wundert sich, denn diese Erdbeeren sind die grössten der Welt. Sie werden in der Tat grösser als Hühnereier und bilden große, süsse Früchte aus.


Inhaltsstoffe
Und zwar so gesund, dass die Erdbeere sogar die Zitrone und Orange in den Schatten stellt. Die Erdbeere enthält durchschnittlich 59 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm, damit überholt sie die Zitrusfrüchte und hilft dabei freie Radikale im Körper abzufangen und unschädlich zu machen. Schon eine Schale Erdbeeren deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Interessanter Fakt: Studien haben bewiesen, dass je dunkler das Rot der Erdbeere, desto mehr Vitamin C enthält sie! Neben dem bekannten Vitamin C sind zudem noch die Vitamine A, E und K enthalten. Somit stärkt sie nicht nur Zellwachstum und Sehkraft (Vitamin A), sondern wirkt zudem noch zellschützend (Vitamin E) und hält die Gefäße sauber (Vitamin K).

Der hohe Ballaststoffgehalt fördert die Verdauung und der für Obst sehr niedrige Zuckergehalt von nur 5 Gramm pro 100 Gramm macht die Erdbeere auch für Diabetiker und ernährungsbewusste Menschen mit gutem Gewissen genießbar. Es konnte sogar nachgewiesen werden, dass sich Erdbeeren positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken.

An wertvollen Mineralstoffen sind unter anderem Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Folsäure und Zink enthalten. Kalzium und Phosphor stärken die Knochen und unterstützen wichtige Stoffwechselvorgänge. Magnesium hingegen ist nicht nur für die Leistungsfähigkeit der Muskeln zuständig, es trägt auch zur Beruhigung des Nervensystems bei und mindert somit Stress. Eisen ist eine essenzielle Zutat unserer roten Blutkörperchen, genauer gesagt des Hämoglobins, und somit zuständig für den Sauerstofftransportes im Körper. Schwangere dürfen bei Erdbeeren natürlich auch zugreifen, die enthaltene Folsäure ist sogar extrem wichtig für den Körper, da Folsäure nicht selbst vom Körper hergestellt werden kann. Sogar die kleinen grünen Nüsschen auf dem roten Fruchtkörper sind wichtige Nährstofflieferanten, denn diese enthalten Zink. Durch Zink werden die Abwehrkräfte unterstützt und die Schleimhäute werden widerstandsfähiger gegen Viren. Und passend zur Erdbeersaison des Frühlings und Sommers steigert Zink zusätzlich die Libido, da stellt sich sogleich die Frage, ob die Frühlingsgefühle und die Erdbeersaison nicht vielleicht zusammenhängen?

Dieser kleine Auszug macht schon deutlich, dass Erdbeeren wahre Spezialisten in Sachen Gesundheitshilfe sind. Doch die roten Früchte helfen nicht nur bei der Prophylaxe gegen Alltagskrankheiten, sie können mithilfe ihrer enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs vorbeugen. Denn diese Stoffe, Polyphenole genannt, wirken entzündungshemmend und können Krankheitskeime abtöten.

Taste of summer : strawberries, raspberries and fruit yoghurt :)Die geringe Kalorienanzahl von nur 33 kcal pro 100 Gramm macht die Erdbeere übrigens zu einer perfekten Zutat im Fitness- sowie Diätplan. Natürlich sollte man hierzu von Beilagen wie zum Beispiel Schlagsahne eher absehen. Im Smoothie oder Müsli können Erdbeeren eine sinnvolle Ergänzung sein die Körper und Seele gut tut.

Man sollte natürlich immer hinterfragen, woher die Erdbeeren kommen und wie sie eventuell behandelt worden sind. Mit Pestiziden belastete Erdbeeren könnten ganz schnell ihre gesundheitsfördernde Wirkung verlieren und sogar ins Gegenteil – also ins Schädigende – umschlagen.

Tipps zur Lagerung
Erdbeeren gehören zu dem Obst, welches nicht nachreift, das heißt man sollte nur möglichst reife Früchte kaufen oder pflücken. Am besten werden diese an dem Tag gekauft bzw. geerntet, an dem man die Erdbeeren verspeisen möchte. Erdbeeren bestehen bis zu 90% aus Wasser, daher sind sie besonders druckempfindlich. Bis zum Genuss sollten die Erdbeeren bei Zimmertemperatur lose gelagert werden, so dass keine Druckstellen entstehen können. Die Lagerung im Kühlschrank ist prinzipiell möglich, aber durch die Kälte verlieren die Früchte einiges ihres köstlichen Aromas. In keinem Fall sollte man die grünen Blätter entfernen, da diese zur Erhaltung des Aromas beitragen. Kleiner Tipp: Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) empfiehlt die Erdbeeren nicht unter fließendem Wasser zu waschen, sondern in einer Schüssel mit stehendem Wasser. Durch den harten Wasserstrahl kann nicht nur die Frucht beschädigt, sondern das Aroma regelrecht weggespült werden.

Do it yourself Aussaat!
Wer sich nicht dem Risiko von Pestiziden oder sonstigen Substanzen der Schädlingsbekämpfung aussetzen möchte, kann sich die Erdbeere auch ziemlich einfach Zuhause – ob im eigenen Garten oder auf dem Balkon – großziehen. Je nach Sorte kann zwischen Januar und September gesät werden. Hierzu werden zunächst, mit Anzuchterde oder Anzuchtsubstrat gefüllte, Saatschalen oder kleine Blumentöpfe genutzt. Bei Samen sogenannter „Lichtkeimer“ werden die Samen lediglich auf die feuchte Erde bzw. das feuchte Substrat leicht angedrückt und mit feuchtem weißem Küchenpapier oder unparfümiertem Toilettenpapier bedeckt. Sind die Samen keine Lichtkeimer, werden diese mit leicht gesiebter Erde bedeckt und feucht gehalten. Staunässe ist aber in jedem Fall zu vermeiden. Nach drei bis sechs Wochen erblicken die ersten Pflänzchen das Licht der Welt. Sind die Pflänzchen dann auf 3-5 cm Größe gewachsen, fangen sie an sich allmählich gegenseitig den Platz zu berauben und man sollte sie umtopfen. Es empfiehlt sich ein möglichst sonniger Platz, damit die Pflanzen auch eine üppige Ernte erzeugen. Um den Ertrag noch zu steigern, können die Pflanzen leicht nachgedüngt werden. Spielt nun die Sonne mit und gibt sich weiterhin Mühe, steht einer leckeren und gesunden Ernte nichts mehr im Wege. Somit kann man nicht nur stolz seinen Gästen die Erdbeeren präsentieren, sondern weiß auch ganz genau was in ihnen steckt. Nämlich nur Gesundes.

Riesenerdbeere50 Samen von Riesenerdbeeren zum selbst aussähen gibt es hier zum unschlagbaren Preis. Da freuen sich die Kinder und der Nachbar wundert sich, denn diese Erdbeeren sind die grössten der Welt.
Sie werden in der Tat grösser als Hühnereier und bilden große, süsse Früchte aus.

 

Weitere Infos zu den leckeren Erdbeeren gibt es hier: Garten-Tipps-Online.de – Erdbeeren – aromatisch und gesund