Warum mit einer Diät allein das Abnehmen nicht getan ist

Abnehmfrust

Gründe, um eine Diät zu machen, gibt es viele. Manche würden gerne einfach ein paar überflüssige Pfunde loswerden, um sich damit auf den Urlaub vorzubereiten, oder wieder in ihr Lieblingsjeans zu passen. Bei anderen hat es gesundheitliche Gründe. Erhöhtes Körpergewicht kann mit einer ganzen Reihe an Risiken einhergehen. Bluthochdruck, Atembeschwerden, Diabetes oder Fettstoffwechselerkrankungen sind nur ein paar Beispiele. Warum eine Diät oftmals nicht den gewünschten Effekt bringt und wie sich dieses Vorhaben wirklich effektiv umsetzen lässt, wird hier verraten.

Sport und Bewegung als Schlüssel zum Erfolg
Das Grundprinzip einer Diät beruht immer darauf, die Kalorienzufuhr zu verringern. Low-Carb, High-Carb, Atkins- oder Hollywood-Diät – sie alle sind mit einem Verzicht verbunden. Der Grund ist schnell erklärt: Bekommt der Körper weniger, als er verbraucht, muss er gezwungenermaßen die Energie aus seinen Reserven holen, was zumeist das Körperfett ist. Bekommt er hingegen mehr Kalorien als nötig, speichert er diesen Überschuss. Was allerdings auch zu den Effekten einer Diät gehört, ist die Tatsache, dass sich der Organismus früher oder später auf die verringerte Kalorienzufuhr einstellt. Dadurch wechselt er in eine Art Sparmodus und der Effekt des Abnehmens verpufft. Nach dem Ende einer Diät kehren die meisten Menschen wieder in ihre alten Ernährungsmuster und Gewohnheiten zurück. Der Körper erhält nun wieder mehr Energie als er es aus den letzten Wochen gewohnt ist und speichert kurzerhand diesen Überschuss wieder als Fett – das ist der bekannte Jojo-Effekt. Um genau das verhindern zu können, ist Bewegung als Schlüssel zum Erfolg zu sehen. Denn wird neben der Diät zusätzlich noch Sport getrieben, kann der Körper gar nicht in den besagten Energiesparmodus schalten. Gleichzeitig wird der Kalorienverbrauch durch Aktivität zusätzlich erhöht, was es hier und da auch erlaubt, zusätzlich noch etwas mehr zu essen. Besonders der Ausdauersport sorgt dafür, dass der Organismus seinen Fettstoffwechsel ankurbelt und damit die Pölsterchen schmelzen.

Sport – aber welcher?
Dass Bewegung bei einer geplanten Gewichtsreduktion unabdingbar ist, wäre nun geklärt. Noch unbeantwortet ist aber die Frage, welcher Sport sich am besten eignet. Grob lässt sich in Ausdauer- und in Krafttraining unterscheiden. Jede Methode sorgt auf andere Weise für einen wünschenswerten Effekt. Die Absicht hinter dem Krafttraining ist es, Muskulatur durch Übungen an Geräten oder mit Hilfe von Hanteln aufzubauen. Erhöht sich die Muskelmasse am Körper, muss mehr Energie bereitgestellt werden, um diese zu versorgen. Dementsprechend erhöht sich der Grundumsatz. Andererseits sorgen Ausdauersportarten wie das Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Walken für die aktive Reduktion des Körperfetts. Zusätzlich gehen weitere positive Effekte mit dem sogenannten Cardio-Training einher: Unter anderem wird das Herz-Kreislaufsystem stabilisiert und das Immunsystem gestärkt. Ebenso sind positive Auswirkungen auf die Psyche festzustellen und depressive Stimmungen werden verhindert. Bei der Wahl der richtigen Ausdauerdisziplin gibt es einiges zu beachten. Besonders übergewichtige Menschen sollten gelenkschonende Sportarten wählen, da sonst Gelenke und Knochen zu stark beansprucht werden. Schwimmen oder Radfahren eignen sich hier optimal. Besonders hohe Fettverbrennungseffekte werden mit dem Laufen erzielt: Bis zu 500 Kalorien lassen sich hier in einer Stunde loswerden. Empfehlenswert ist es, zunächst mit kurzen Strecken zu beginnen, damit sich der Körper allmählich an die Belastung gewöhnen kann. In jedem Fall kommt es darauf an, sich eine Disziplin auszusuchen, die einem selbst Spaß macht, denn sonst ist die Motivation schnell wieder im Keller. Ein gelegentliches Wechseln hält die Motivation aufrecht und kann die Freude erhöhen.