Superfood – Energie und Gesundheit durch außergewöhnliche Nahrungsmittel

Superfood

Überall wo heutzutage über gesunde Ernährung berichtet wird, fällt früher oder später das Wort Superfood. Was versteckt sich hinter diesem Begriff?

Superfoods sind Nahrungsmittel, von denen angenommen wird, dass sie durch ihre besonderen Inhaltsstoffe die Gesundheit und das Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Genau definiert ist der Begriff nicht, was genau ein Superfood ist und was nicht. Es ist ein Trendwort, das allerdings zusammenfasst, um was es gehen: um Nahrungsmittel, die uns wichtige Nährstoffe „super“ zur Verfügung stellen.

Sie helfen unserem Körper bei Kräften zu bleiben und mehr Kraft zu haben. Allerdings stellt sich die Frage ob dies nur eine Modeerscheinung ist oder steckt mehr dahinter?

Was steckt in Superfood?

Im allgemeinen ist mit Superfood ein Nahrungsmittel gemeint, dass im Vergleich zu den üblichen Obst- und Gemüsesorten besonders reich an Vitalstoffen ist und diese dem Körper in einer leicht verdaulichen Form zur Verfügung stellt.

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Diese Vitalstoffe sind Vitamine, am besten in einer großen Varietät, Mineralstoffe, kombiniert mit Spurenelementen, pflanzlichen Sekundarstoffen, essentiellen Fettsäuren, Proteinen, Phytohormonen, Enzymen und vielen mehr. Ebenso ist wichtig, dass einzelne bis mehrere dieser Vitalstoffe in hoher Konzentration im Superfood vorkommen.

Diese Vitalstoffe sind für unser Wohlergehen unerlässlich. Einige davon können wir nicht selbst in unserem Körper herstellen, wie z.B. die essentiellen Fettsäuren.

Weitere Vorteile sind der meist sehr hohe Antioxidantien-Anteil in den Superfoods. Antioxidantien schützen unseren Körper vor freien Radikalen. Freie Radikale kommen auf natürliche Weise vor, können aber vermehrt durch Rauchen, Alkohol, Stress und zuviel Sonne entstehen.

Zu viele freie Radikale können oxidativen Stress im Körper auslösen und zu Zellschäden führen. Diese können wiederum zu Krankheiten wie Krebs und zu vorzeitiger Alterung führen.

Was charakterisiert Superfood?

Auch wenn der Begriff Superfood nicht genau definiert ist, sind darunter doch einige Merkmale zusammengefasst.

Neben dem oben genannten hohen Vitalstoffgehalt ist es wichtig, dass Superfood roh ist bzw. roh verarbeitet wird. Also entweder ganz frisch und unbehandelt oder wenn als Präparat angeboten, dann schonend bearbeitet und nicht über 42°C erhitzt, so dass alle Nährstoffe erhalten bleiben.

Darüber hinaus sollen Superfoods gut zu verstoffwechseln sein und eine gute Verdauung sowie eine gesunde Darmflora fördern. Auch sollte die regelmäßige Einnahme keine Nebenwirkungen mit sich bringen oder den Körper anderweitig belasten. Sonst wäre dies für den gewünschten Effekt, nämlich mehr Energie und mehr Gesundheit zu haben, kontraproduktiv.

Brauchen wir wirklich Superfoods?

Der menschliche Körper braucht regelmäßig im ausreichenden Maß Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Fettsäuren, Enzyme, Spurenelemente um nur einige nochmals zu erwähnen, damit alle wichtigen Vorgänge wie Stoffwechselvorgänge, Zellaufbau, Wachstum und Regeneration optimal funktionieren.

Bei einer Unterversorgung an Nährstoffen kommt es zu Mangelerscheinungen, wie Verdauungsproblemen, Schlafstörungen, Müdigkeit, psychischen Symptomen wie Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung, bis hin zu manifesten oder chronischen Krankheitsentwicklungen.

Unser moderner Lebensstil benötigt mehr Energie

Zudem bleibt durch unseren mittlerweile sehr fordernden und stressigen Lebensstil oft keine Zeit sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Wer keine Zeit hat selbst zu kochen, greift oft auf   Fertigprodukte zurück oder geht essen. Doch wie viele Restaurants bieten schon hochwertige, nahrhafte und frische Menüs, am besten sogar noch in Bioqualität?

Allerdings braucht unser Körper unter Stress bekannterweise mehr Nährstoffe. Bei regelmäßigen bzw. andauernden Stress im Alltag bei zeitgleicher ungesunder oder unausgewogener Ernährung bleibt es nicht aus, dass dem Körper irgendwann die Vitalstoffe fehlen, die er benötigt um gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Obst und Gemüse enthalten weniger Vitalstoffe als vor 50 Jahren

Ein weiterer zu beachtender Aspekt ist der Vitalstoffmangel in unseren heutigen Nahrungsmitteln. Aktuelle Untersuchungen gehen davon aus, dass unsere angebauten Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse wesentlich weniger Vitamine, Mineralstoffe und weitere Nährstoffe enthalten.

Hier spielen mehrere Faktoren zusammen, wie ausgelaugte Böden, unreif geerntete Früchte, lange Transportwege und lange Lagerzeiten. Zudem verlieren viele Obstsorten nach der Ernte schnell einen Großteil ihres Vitamin-C Gehalts.

Hier einige Beispiele aus Untersuchungen, wie sehr der Vitalstoffgehalt der Nahrung über die Jahre gesunken ist: Paprika hat bis zu 31% weniger Vitamin C, Äpfel gar 60% und Brokkoli enthält nur noch die Hälfte an Eisen. (Quellen: 1985, Pharmakonzern Geigy/Schweiz, 1996/2002 Lebensmittellabor Karlsruhe, Sanatorium Oberthal)

Wollten wir uns heute so ernähren, dass wir die gleiche Menge an Vitaminen und Mineralstoffen zur Verfügung haben wie vor 50 Jahren, müssten wir laut US Mediziner Al Sears, zehnmal so viel Obst und Gemüse zu uns nehmen.

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Hohe Bioverfügbarkeit

Daher ist es gut eine gesunde Alternative in den täglichen Speiseplan mit aufzunehmen, die uns mit den wichtigen Nährstoffen versorgt. Dies kann wunderbar mit den Superfoods ermöglicht werden.

Je natürlicher eine Vitalstoffquelle ist um so besser kann der Körper sie verwerten. Es macht mehr Sinn Superfoods täglich zu sich zu nehmen, als künstlich hergestellte Ergänzungsmittel. In naturbelassenen Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmitteln sind all die kompletten Inhaltsstoffe enthalten.

Diese natürliche Kombination an Vitalstoffen kann der Körper viel besser aufnehmen und verwerten und uns somit besser mit den benötigten Nährstoffen versorgen als ein einzelner isolierter Nährstoff. Unser Körper braucht unter anderem Vitamin C um Eisen besser resorbieren zu können.

Daher lohnt es sich Superfoods näher zu betrachten und mit ihnen den täglichen Speiseplan optimal zu erweitern.

Welche Superfoods gibt es?

Die wichtigsten Superfoods

Die bekanntesten Superfoods sind vor allem
– Goji-Beeren
– Ingwerwurzeln
– Maca
– Aronia-Beeren
– Heidelbeeren
– Quinoa
– Amaranth
– Grünkohl
– Brennnesseln
– Moringa

…um nur einige aufzuzählen. Im Folgenden gibt es eine Auswahl der wichtigsten Superfoods und ihren wichtigsten Aspekten:

Gemüse & Früchte

Grünkohl

ist ein heimisches Gemüse und viele kennen es als traditionelle Beilage zu regionalen Gerichten. Doch Grünkohl ist viel mehr. Das Gemüse mit dem höchsten Vitamin-C Gehalt, ist reich an Lutein, welches wichtig für unsere Sehkraft ist und hat eine hohe Nährstoffdichte bei wenig Kalorien.

Moringa

Moringaist das Superfood schlechthin, da alle wichtigen Nährstoffe in geballter Form vorkommen und zusätzlich durch den höchsten Gehalt am Antiaging-Pflanzenhormon Zeatin uns diese Nährstoffe besonders gut zur Verfügung stellt. Zeatin ist auch wichtig fürs Wachstum. Moringa wird gerne von Sportlern zur Leistungssteigerung verwendet.

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Granatapfel

auch „Frucht der Götter“ genannt, ist prall gefüllt mit Kalium, Eisen, Vitamin C, E, Karotin, Zink und Kupfer. Weitere Inhaltsstoffe halten die Gefäßwände elastisch, was sich auf einen guten Blutkreislauf auswirkt. Die roten Kerne gelten als Antiaging-Früchte und deren Inhaltsstoffe werden auch in der Kosmetik verwendet.

Avocado

ist bekannt für seine gesunden Fettsäuren, die positiven Einfluss auf unseren Cholesterinspiegel habe. Zudem ist die kleine Frucht sehr reich an Vitamin-E. Für Nahrungsmittel die Fett brauchen, so dass die Nährstoffe gut aufgenommen werden, wie z.B. Karotten, ist die Zugabe von einem Teelöffel Avocado-Fruchtfleisch eine wunderbare Variante zu Ölen.

Beeren

Goji Beeren

 Goji Beerensind gut für die Augen und die Sehkraft, reich an Eisen und ihre sekundären Pflanzenstoffe, die Sesquiterpene, sind gut für Wachstum, Muskelaufbau und gut gegen Stress. Außerdem soll der regelmäßige Verzehr laut TCM (Traditionelle chinesische Medizin) das Chi, die Lebensenergie, erhöhen.

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Aronia-Beere

auch Gesundheitsbeere genannt, ist besonders reich an Polyphenolen (Flavonoide). Sie hat neben ihrer antioxidativen Wirkung auch positiven Einfluss auf den Herz-Kreislauf und ist gut für die Gefäße. Sie senkt den Blutdruck und wirkt als „Venenputzer“ gegen Arterienverkalkung und senkt nachweislich den Cholesterinspiegel. Sie stärkt das Immunsystem und ist entzündungshemmend.

Heidelbeeren

sind durch ihre blaue Farbe reich an Anthocyane. Das sind Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren und laut Studien sogar vorzeitige Alterung der Haut verhindern können. Laut Studien sind die blauen Beeren gut bei Bluthochdruck und durch die Gerbstoffe gut für die Verdauung.

Samen und Getreide 

Quinoa

ist ein beliebter glutenfreier Getreideersatz, eine der besten Eiweißquellen überhaupt und durch den Gehalt an Tryptophan ein natürlicher Glücklichmacher ist.

Amaranth

ist ebenso wie Quinoa ein Getreideersatz und ein hochwertiger pflanzlicher Eiweißlieferant. Er enthält Omega-3 und 6 Fettsäuren und Lecithin, welches wichtig für unsere Gehirn- und Nervenfunktion ist. Außerdem enthält Amaranth die Aminosäure Lysin, die wichtig für die Kollagenbildung ist. 

Chia-Samen

chia samensind reich an Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien, Eiweiß und durch die Polysaccharide gut für die Verdauung. Chia Samen wurden schon von den Maya verwendet. Sie sind ein Symbol für Lebenskraft, und geniessen als Superfood heute mit Sicherheit besondere Bedeutung.

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Hirse

versorgt uns mit Kieselsäure, die wir für gesunde Haut und Haare sowie kräftige Fingernägel und ein starkes Bindegewebe brauchen. Darüber hinaus versorgt uns das wärmende Getreide mit Eisen.

Brennnessel-Samen

sind wahre Kraftpakete und verhelfen mit ihren Vitaminen und Mineralien zu schönen Haaren, Haut und Nägeln. Phytosterole, Cumarine und andere vitale Inhaltsstoffe können Entzündungen hemmen. Außerdem gelten sie vor allem für Männer als natürliches Aphrodisiakum.

Wurzeln

Kurkuma

oder auch Gelbwurz ist eine bedeutende Heilpflanze wegen ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften. Ihre Wirkstoffe stehen uns am optimalsten zur Verfügung wenn wir Gerichten mit Kurkuma etwas Pfeffer hinzufügen.

Ingwer

kann durch die enthaltenen Scharfstoffe bei Rheumaschmerzen und anderen Schmerzzuständen helfen. Zudem wird Ingwer oft erfolgreich bei Übelkeit eingesetzt.

Maca

Macakommt aus den Anden, hat einen hohen Nährwert, ist als Aphrodisiakum bekannt und soll antidepressiv und angstlösend sein. Es enthält viele Mineralstiffe, Antioxidantien und Aminosäuren. Maca wird oft auch von Sportlern als NAhrungszusatz verwendet, und hat als Maca Pulver einen grossen Stellenwert unter den wichtigsten Superfoods erlangt.

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Süßkartoffeln

zählen mit zu den nährstoffreichsten Gemüsen. Sie sind reich an Kalium und Magnesium. Der vor allem in der Schale enthalte Inhaltsstoff Caiapo ist besonders für Diabetiker interessant.

Topinambur

ist durch das enthaltene Inulin gut für Diabetiker geeignet und sie ist sehr reich an Kalium.

Fisch & Algen

Lachs

versorgt uns mit viel Omega-3-Fettsäuren und ist somit für unsere Gehirn- und Nervenleistung hervorragend.

Algen

liefern uns Jod und was besonders für Vegetarier wichtig ist – Vitamin B12, welches in anderen Pflanzen so gut wie nicht vorkommt.

Pilze

Reishi

Reishiwird zurecht „Pilz der Unsterblichkeit“ genannt. Er ist blutdrucksenkend, abwehrstärkend und entgiftend. Besonders hervorzuheben ist seine entzündungshemmende Wirkung durch die sekundären Pflanzenstoffe Triterpene. Dies halten Mikroorganismen fern und wirken antibakteriell. Sie sollen auch vor Tumorbildung schützen.

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Ausgewogenheit ist der Schlüssel

So super sich auch all die Vorzüge der Superfoods lesen, sollte bedacht werden, dass Superfood keine wissenschaftliche Bezeichnung ist. Auch wenn manche nicht wirklich vom Nutzen der Superfoods überzeugt sind, ist es immer von Vorteil sich Gedanken über den eigenen Ernährungsstil zu machen: Der Mensch ist, was er isst.

Die Superfoods ersetzten auf keinen Fall einen ausgewogenen und regelmäßigen Speiseplan. Superfoods ergänzen ihn auf wunderbare Weise um, wie oben schon erwähnt, eine optimale Versorgung mit Vitalstoffen zu ermöglichen.

Vor allem bei Menschen, die jeden Tag körperlich oder geistig viel leisten und in bestimmten Lebensphasen wie Wachstum, Schwangerschaft, Menopause und ganz einfach Alter, sind Superfoods eine wunderbare Energiequelle.

Regelmäßiger Verzehr in einem vernünftigen Maß ist die Zauberformel für die Verwendung von Superfoods.

Der ideale Speiseplan basiert hauptsächlich auf pflanzlicher Nahrung, mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Angebot an Früchten, Gemüsen, Vollkorngetreiden, ergänzt durch gesunde, ausgesuchte tierische Nahrungsmittel. Superfoods sind sowohl ein guter Einstieg als auch eine gute Ergänzung einer gesunden Ernährung.

Superfoods lassen sich leicht in den täglichen Speiseplan aufnehmen, um uns mit ihren Vitalstoffen zu versorgen. Wir können sie frisch als Zutat bei den Speisen verwenden, hierzu gibt es mittlerweile viele Rezeptvorschläge. Oder wenn uns die Zeit zum Kochen fehlt, können wie sie mit Hilfe von hochwertigen, schonend hergestellten Präparaten wie Säfte, Pulver, Kapseln, Presslinge und Kombinationspräparate zu uns nehmen.

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