Sojaöl – ein Fitmacher mit besonderen Fähigkeiten

Sojaöl

In der inzwischen schon lange geführten Diskussion rund um die gesundheitsförderlichen Wirkungen von pflanzlichen Ölen taucht ein ganz bestimmter Vertreter dieser Klasse immer häufiger auf: das Sojaöl. Mit seinem angenehm-neutralen Geschmack, den vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten und den zahlreichen erwiesenermaßen nützlichen Wirkstoffen erfreut sich das aus der Sojabohne gewonnene Öl zunehmender Beliebtheit. Neben der Nutzung als Speiseöl wird Sojaöl auch als Komponente von Beauty-Produkten verschiedenster Art immer beliebter. Kein Wunder, dass sich ganze Webseiten dem Power-Öl angenommen haben.

Sojaöl

Sojaöl

Wie wird Sojaöl produziert?
Der Weg bis zum fertig abgefüllten Öl beginnt mit der Sojapflanze auf dem Feld. Die Bohnen werden geerntet und anschließend gedroschen, sodass die Samen sich aus den Blütenhülsen lösen. Die eigentliche Ölherstellung erfolgt nun entweder mittels der Extraktion oder mit der Pressung. Beim ersten Verfahren werden die Samen weiter zerkleinert und anschließend das Öl mithilfe des Lösungsmittels Hexan extrahiert. Bei der besonders nährstoffschonenden Pressung wird das Öl bei etwa 45° C direkt gepresst.

Was macht den Gesundheitswert des Sojaöls aus?
Warum sich der häufige Griff zum Sojaöl lohnt, macht ein Blick auf die enthaltenen Nährstoffe deutlich: In erster Linie fällt der hohe an Teil an den für den Körper unverzichtbaren ungesättigten Fettsäuren auf. Sowohl einfach als auch zwei- und dreifach ungesättigte Fettsäuren sind enthalten. Der Bestandteil Linolsäure gilt unter anderem als wirksames Mittel gegen Entzündungen und hilft bei der Regulierung des Feuchtigkeitshaushaltes. Hinzu kommen diverse Vitamine und Mineralstoffe. Besonders hervorzuheben ist das Vitamin B1, das in natürlichen Nahrungsmitteln vergleichsweise selten vorkommt und das unter anderem Müdigkeit und Konzentrationsproblemen vorbeugen kann. Zusätzlich sticht das Sojaöl noch durch seinen hohen Gehalt an Lecithin hervor. Der Stoff reguliert den Fettstoffwechsel und kann einer Fettleber vorbeugen.

Wie lässt sich Sojaöl in der Küche einsetzen?
Die bekannteste Darreichungsform des Sojaöls ist ganz klar die klassische Flasche für den Einsatz in der Küche. Bei der Verwendung kommt begeisterten Köchen der hohe Rauchpunkt des Öls entgegen. Im Gegensatz zu vielen anderen pflanzlichen Ölen lässt sich Sojaöl bis etwa 220° C erhitzen ohne dabei zu verbrennen. Der weitgehend neutrale Geschmack trägt sein Übriges zur flexiblen Einsatzmöglichkeit des Öls bei. Braten, Frittieren, Kochen oder Backen – mit Sojaöl ist im Prinzip alles möglich. Eine Ausnahme gibt es allerdings beim empfindlicheren kaltgepressten Öl: Diese Variante eignet sicher eher für Salate, Saucen und andere kalte Speisen.

Weitere Anwendungsgebiete neben der Küche
Neben den Gastronomie haben auch die Medizin und die Kosmetik das Sojaöl für sich entdeckt. Die medizinischen Wirkungen des Sojaöls sind vielfältig: Es soll den Cholesterinspiegel senken und damit Herzerkrankungen vorbeugen sowie das Immunsystem stärken. Die enthaltene Linolsäure wirkt zusätzlich beruhigend und schützt die Darmschleimhaut. Als Hautpflegemittel soll Sojaöl mithilfe der im Öl enthaltenen Isoflavone die Hautalterung verlangsamen und Falten vorbeugen. Auch die beruhigende Wirkung auf gereizte Haut ist gefragt. Die Wirksamkeit des Sojaöls in den angesprochenen Bereichen konnte inzwischen durch zahlreiche klinische Studien belegt werden und lässt auf eine große Zukunft des Öls nicht nur in den Küchen hierzulande schließen. Zahlreiche Rezepte im Netz weisen Sojaöl mittlerweile als tragenden Bestandteil auf und machen vor allem eines: Lust zum Nachkochen.

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