Manuka-Honig: Natürliches Allheilmittel

Manuka-Honig: Natürliches Allheilmittel

Was die neuseeländischen Ureinwohner Maori bereits vor vielen Jahrhunderten wussten, ist mittlerweile auch bei uns angekommen. Es handelt sich dabei um den Manuka-Honig, eine Art Allheilmittel, welches Bakterien, Viren und Pilze wirksamer bekämpft als Medikamente und gegen eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten eingesetzt werden kann.

Die Herkunft des Manuka-Honigs
Der Namensgeber dieses Honigs ist der Manuka-Strauch, der in Neuseeland vorkommt und eine verwandte Art des australischen Teebaums ist. Schon in der Steinzeit wurde Honig als Heilmittel eingesetzt – das beweisen über 9.000 Jahre alte Höhlenmalereien. Grundsätzlich ist bekannt, dass Honig unter anderem bei Geschwüren und offenen Wunden hilft. Die Wirkung des Manuka-Honigs übertrifft jedoch alle anderen Sorten. Die neuseeländischen Maori greifen auf diesen Honig bereits seit vielen Jahrhunderten zurück, für innere als auch äußerliche medizinische Zwecke. Das Urvolk strich ihn vor allem auf Wunden und bekämpfte wirkungsvoll Erkältungen sowie Magen- und Darmbeschwerden. Untersuchungen der neuseeländischen University of Wakaito konnten beweisen, dass besonders resistenten Bakterien, die Verursacher von Magengeschwüren sind, mit Manuka-Honig entgegengewirkt werden kann. Ferner lassen sich sogar multiresistente Krankenhauskeime entkräften.

Die Einsatzgebiete des Manuka-Honigs
Statt dem Griff zu Antibiotika bei Erkältungen hilft Manuka-Honig mindestens genau so wirkungsvoll. Durch seine antiviralen und antibiotischen Eigenschaften kann er mindestens drei Mal täglich eingenommen werden. Entweder, indem ein Löffel des Honigs in einen nicht ganz heißen Tee gerührt wird oder indem er pur möglichst lange im Mund behalten und anschließend langsam heruntergeschluckt wird.

Pilzerkrankungen wie Flechten oder Fußpilz wirkt Manuka-Honig ebenfalls entgegen, indem er ihr Wachstum hemmt. Sind die Atemwege entzündet, stellt das neuseeländische Heilmittel ebenfalls seine Wirkungskraft unter Beweis. Entzündungen des Mittelohrs, der Nasennebenhöhlen oder sogar der Lunge kann er hemmen. Während andere Honigsorten wegen ihrer Süße als eher schädlich für die Zähne gelten, kann diese Art laut einer wissenschaftlichen Studie die Zähne ähnlich gut vor Belägen schützen, wie es mit einer chemischen Lösung möglich ist. Auch bei Hauterkrankungen wie Akne, Herpes, Ekzemen oder Neurodermitis verrichtet der Manuka-Honig seine wirkungsvolle Arbeit. Gleichzeitig lässt er sich auch für eine kosmetische Anwendung nutzen. Den Honig einfach mit einigen Tropfen frischer Zitrone mischen und dann als Gesichtsmaske auftragen. Dadurch wird der Haut Feuchtigkeit gespendet, sie wird gereinigt und spürbar geschmeidiger.

Vorsicht beim Kauf!
Erhältlich ist Manuka-Honig in Reformhäusern, Bioläden und in zahlreichen Online-Shops. Hierbei ist aber zu beachten, dass es zum Teil deutliche Qualitätsunterschiede gibt. Jährlich kommen rund 10.000 Tonnen des Honigs auf den Markt, von denen allerdings nur etwa 1.700 Tonnen in Neuseeland produziert worden sind. Dennoch lässt sich die richtige Qualität recht einfach erkennen. Entscheidend ist der MGO-Gehalt – dieser ist die Kurzform des sogenannten Methylglykoxal, welcher den Hauptwirkstoff des Manuka-Honigs darstellt. Wird das Produkt von einem unabhängigen und renommierten Labor getestet, dann ist dieser Wert eindeutig gekennzeichnet. Liegt der MGO-Gehalt über einem Wert von 400, kann bereits von absoluter Spitzenqualität gesprochen werden. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass die Produkte, welche direkt aus Neuseeland stammen, in einem anderen Wert angegeben werden. Dieser lautet UMF und ist die Kurzform für Unique Manuka Factor. Einem MGO von 400 entsprächen 20 UMF. Deutlich werden Qualitätsunterschiede auch beim Preis. Dieser beginnt bei rund zehn Euro für ein Glas und kann durchaus bis zu 50 Euro betragen.

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