Was tun gegen Herpes? (90% sind infiziert)

Herpes

Viele kennen das verräterische Jucken an der Lippe. Doch was hilft wirklich? Bei vielen wirken die üblichen chemischen Mittel schon lange nicht mehr. Außerdem sind die Herpesviren meist nach einigen Anwendungen gegen die Inhaltsstoffe resistent geworden. Welche natürlichen Möglichkeiten ohne Nebenwirkungen gibt es?

Wissenswertes über Herpes

Die Infizierung geschieht schon meist in der Kindheit von den Eltern aufs Kind. Einmal infiziert bleibt uns der Virus ein Leben lang erhalten. Bei einigen schlummert der Virus einfach im Körper und es kommt zu keinen weiteren Ausbrüchen. Wiederum andere werden regelmäßig von den Bläschen heimgesucht. Die rezidivierenden, dass heißt immer wiederkehrenden, Ausbrüche hängen oft mit einem geschwächten Immunsystem zusammen.

Man geht davon aus, dass 90% der Bevölkerung mit Herpes Viren infiziert sind. Davon leiden rund 20-40% regelmässig unter Fieberbläschen.

Das Gemeine an einem Herpes Ausbruch ist, dass unser Körper selten eine Immunantwort auslöst. Da das Immunsystem nicht auf den Eindringling reagiert, gibt es auch kaum eine Abwehraktion und die Viren können sich weiter verbreiten.

Was sind Auslöser für die Fieberbläschen?

Der größte Auslöser für eine Herpes-Attacke ist Stress, sowohl psychisch als auch physisch.

Auf der einen Seite stressen unausgewogene Ernährung und Genussmittel unseren Körper. Zuviel Koffein, Nikotin und Alkohol schwächen bekanntermaßen unser Immunsystem.

Außerdem reagiert unser Körper auf viel Zucker und unausgewogene Ernährung wortwörtlich sauer. Übersäuerung ist oft die Ursache für viele chronische Beschwerden und ein wesentlicher Aspekt für ein instabiles Immunsystems.

Auf der anderen Seite ist ein Alltag mit Zeitdruck und wenig Pausen sowie ein nervenzehrender Beruf und/oder ein anstrengendes Privatleben verantwortlich für ein anfälliges Immunsystem.

Aber auch einzelne schockhafte Erlebnisse oder starker Ekel können kurzzeitig unsere Abwehr stören und somit zu einem Herpes-Ausbruch beitragen.

Herpes Prävention

Stress vermeiden ist die beste Medizin

Die Prävention ist bei der gezielten Herpes-Behandlung am wichtigsten. Also nicht erst handeln, wenn es juckt. Durch gezielte Vorbeugung können die sich wiederholenden Ausbrüche wesentlich verringern, wenn nicht gänzlich verhindert werden.

Am allerwichtigsten ist es ein Stressmanagement durchzuführen. Auf der psychischen Ebene heißt dies, Stressfaktoren zu minimieren, zum Beispiel einen besseren Zeitplan aufzustellen und ganz wichtig, sich Erholungsphasen und Zeitinseln im Alltag zu schaffen.

Gesunde Ernährung

Auf der körperlichen Ebene bedeutet dies, die Ernährung umzustellen und mehr auf ausgewogene, gesunde Kost mit wenig Zucker zu achten. Auch sollte der Kaffee-, Alkohol und Nikotinkonsum, sofern vorhanden, reduziert werden. Viel frisches Obst und Gemüse und regelmäßig Superfoods im täglichen Speiseplan unterstützen das Immunsystem wunderbar.

Vorbeugende Lippenpflege

Des weiteren können auch äußerlich vorbeugende Maßnahmen angewendet werden. Sehr hilfreich sind Lippenpflegestifte oder Salben mit Teebaumöl oder Melissen-Öl bzw. Melissen-Extrakt.

Die pflanzlichen Extrakte wirken antiviral und verhindern im Vorfeld bei regelmäßigen Gebrauch oft das Auftreten der lästigen Bläschen.

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Was tun wenn sich doch Herpes Bläschen ankündigen?

Manchmal lässt sich der Ausbruch nicht verhindern, vor allem wenn der Stress nicht abwendbar ist. Sobald es kribbelt, gilt es schnell zu handeln.

Oft hilft es in dieser Phase, einfach immer wieder einen Eiswürfel an die betroffene Stelle zu halten. Oder eines der folgenden Mitteln verwenden.

Magnesium

Ein weiterer Trick um den Ausbruch zu verhindern, ist die Einnahme von schnell verwertbarem Magnesium, etwa Magnesium-Citrat oder das Auftragen von Magnesium-Lösung. Die Herpes-Viren wandern an den Calciumkanälen entlang. Magnesium ist ein natürlicher Gegenspieler und blockiert so die Verbreitungswege. Darüber hinaus wirkt Magnesium entspannend und wirkt so Stress entgegen. Kann auch richtig dosiert vorbeugend eingenommen werden.

Pfefferminzöl

Pfefferminzöl bei den ersten Anzeichen aufgetragen, kann eine Herpes-Attacke blockieren. Das Öl, laut Dr. Wabner, blockiert ebenfalls die Calciumkanäle und verhindert somit die Ausbreitung der Viren.

Auch hier gilt bitte nur mit Wattestäbchen auftragen. Und Augenkontakt wegen des Menthols vermeiden.

Kurkuma

Der in der Gelbwurz enthaltene Pflanzenstoff Curcumin hat antivirale Eigenschaften und sogar ganz speziell herpeshemmende Wirkung. Curcumin kann als Kapseln oder als Tee eingenommen werden.

Melisse

Salben und Pflegestifte mit Melissenöl oder Melissen-Extrakt wirken oft einem Ausbruch entgegen.

Man kann auch das verdünnte Öl pur auftragen. Bei einem Ausbruch hilft es schon innerhalb weniger Stunden Rötungen und Schwellungen zu reduzieren. Melisse hindert die Viren daran, sich in den Zellen zu vermehren.

Bitte Salben und Öle immer mit einem Wattestäbchen auftragen um eine Weiterverbreitung zu vermeiden.

Knoblauch

Einige schwören auf die antivirale und antibakterielle Wirkung der weissen Knolle. Einfach im frühen Stadiums des Ausbruchs eine frisch angeschnitten Knoblauchzehe auf die betroffene Stelle drücken. Auch wenn wissenschaftlich nicht belegt, hilft diese Maßnahme einigen Betroffenen den Herpes in Schach zu halten.

Was hilft im Akutfall?

Wenn man die entscheidende Phase verpasst hat und sich doch Bläschen bilden, gibt es auch natürliche Mittel, die die Bläschenzeit verkürzen und die Heilung beschleunigen.

Siliceagel

Siliceagel trocknet die Bläschen aus und bildet eine Schutzschicht. Zudem hilft es auch gut in der Abheilungsphase. Mittlerweile gibt es Siliceagels speziell für die Herpes-Behandlung. Bitte immer mit Wattestäbchen oder sauberen Finger das Gel der Tube entnehmen um das Gel keimfrei zu halten. Nach Anbruch im Kühlschrank aufbewahren, dann hält es länger.

Manukahonig

Viele verwenden Honig im Akutfall und streichen ihn einfach auf die betroffenen Stellen. Was auch Sinn macht, den Honig hindert einige Bakterien am Wachstum. So hilft er auch bei „Staphylococcus aureus“ Bakterien, die sogar Antibiotika trotzen. Noch wirksamer ist Manukahonig. Dieser Honig ist stark anitbakteriell und hautheilend. Beim Kauf sollte man unbedingt auf den TA-Wert achten. TA steht für „total activity“ und zeigt die desinfizierende Wirkung an. Dieser Wert kann auch nicht manipuliert werden.

Reishi

Reishi Pilze sind als Heilpilze bekannt und bekämpfen bei einem akuten Herpes-Ausbruch die Viren und stärken gleichzeitig das Immunsystem.

Hilfe in der Heilungsphase

Für viele ist die Abheilungsphase teilweise noch schlimmer als die akute Herpes-Attacke, da sich diese oft tagelang hinzieht und das abheilende Bläschen immer wieder aufgeht.

Aloe Vera

Aloe Vera gibt der Haut Feuchtigkeit und hilft ihr zu heilen. Einfach Aloe Vera Gel auftragen oder direkt von der Pflanze nach dem Wässern den Saft auf die betroffene Stelle geben.

Kokosfett

Durch seine vielen gesunden Fette ist Kokosfett ein optimaler Lippenbalsam und hilft die Lippen geschmeidig zu halten. Es verhindert ein Aufreissen der Wunde und hilft so zu einer schnelleren Heilung.

Calendulasalbe

Calendula, bei uns als Ringelblume bekannt, ist eine Pflanze mit hautheilenden Inhaltsstoffen. Salben und Balsam mit Calendula sind bei allen geschlossenen Hautwunden eine wunderbare Unterstützung in der Heilungsphase und können bei gezieltem Einsatz Narbenbildung verhindern.

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Unterstützt Euer Immunsystem mit den vorgeschlagenen Möglichkeiten und falls doch noch mal ein Bläschen kommen sollte probiert doch einfach eines der vorgestellten Mittel aus.