6 Wege, um mit gesunder Lebensführung die Umwelt zu schützen

Lebensführung

Auf die eigene Gesundheit zu achten, geht oft Hand in Hand mit Umweltschutz. Dabei sind es gerade die kleinen Alltagsentscheidungen, die oft große Wirkung erzielen. Folgende Tipps stärken die eigene Gesundheit und erhöhen nebenbei die persönliche Öko-Bilanz:

1. Ab und zu auf Fleisch verzichten

Hülsenfrüchte, frisches Gemüse und Nüsse sind für den Körper die reinste Ernährungsfreude. Mit so vielen gesunden Proteinen, Vitaminen, Ballaststoffen und ungesättigten Fettsäuren kann kein Stück Braten mithalten. Darum sollte wenigstens einmal die Woche auf Fleischkonsum verzichtet werden. Wichtig ist aber, das tierische Eiweiß durch vollwertige vegetarische Ernährung zu ersetzen. Das fördert die eigene Gesundheit und schützt nebenbei die Umweltressourcen. Ein Kilogramm tierisches Eiweiß verbraucht in der Produktion achtmal so viel Energie wie die gleiche Menge pflanzlicher Proteine.

2. Beim Einkauf auf BPA-freie Getränkeverpackung achten

Häufig werden Getränke in Plastikflaschen verkauft. Der Vorteil liegt im geringen Gewicht. Der Nachteil: Plastikmaterial enthält sogenannte Weichmacher, die über den Getränkeverzehr in den Körper gelangen. Besonders der Weichmacher Bisphenol A (BPA) steht im Verdacht, Krebs und andere schwere Krankheiten auszulösen. Daher ist es die gesündeste Variante, Mineralwasser in Glasflaschen und Säfte in Getränkekartons zu kaufen. Nebenbei wird der Verbrauch an Plastikmaterial reduziert.

3. Saisongemüse aus der Region kaufen

Das frischeste Gemüse mit den kürzesten Transportwegen ist in der Regel auf dem Wochenmarkt zu finden. Achten Sie darauf, ob die Marktstände von ortsansässigen Landwirten betrieben werden. Dann ist das jeweilige Saisongemüse frisch geerntet und hat keine tagelangen, energieaufwendigen Transportwege hinter sich. Auch Plastikverpackungen können eingespart werden. Einige Supermärkte bieten ebenfalls Gemüse oder Früchte aus der Region. Neben der verbesserten Öko-Bilanz gilt: Frische Lebensmittel sind am nährstoffreichsten.

4. Wer es sich leisten kann, sollte Bioprodukte wählen

Viele Früchte und Gemüse werden für den Verzehr gewaschen statt geschält. Das betrifft u.a. Erdbeeren, Pfirsiche und Äpfel sowie Selleriestangen, Blattsalat und Spinat. Um die persönliche Belastung mit Giftstoffen (Pestiziden und Herbiziden) möglichst gering zu halten, sind biologisch erzeugte Nahrungsmittel die erste Wahl. Zumindest Äpfel und Salate aus Bioanbau sind auch für den knappen Geldbeutel erschwinglich. Die Natur dankt ebenfalls für jeden Verzicht auf die chemische Keule.

5. Regelmäßig Treppensteigen

Es reichen schon zwei Minuten tägliches Treppensteigen, um Körpergewicht zu reduzieren und das Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu halten. Statt den Fahrstuhl zu nehmen, lohnt sich also der Gang durch das Treppenhaus. Am Energieverbrauch für den Fahrstuhl wird ebenfalls gespart.

6. Einfach mal Fernsehgerät und Computer ausschalten

Gemütliches Fernsehen oder Internetsurfen führen zu Bewegungsmangel. Für eine gesündere Lebensweise ist es hilfreich, einen Tag in der Woche auf die Nutzung von TV und Computer bewusst zu verzichten. Statt dessen bieten sich Fahrradtouren, Spaziergänge und Ausflüge an. Auch Sport gemeinsam mit Freunden bringt Bewegung ins Leben. Ein weiterer Vorteil entsteht nebenbei: Energieverbrauch und Stromkosten werden reduziert.