Fitnessarmbänder: Der Trainer am Handgelenk

Fitnessarmbänder: Der Trainer am Handgelenk

Die Frage, die sich viele vor allem im Frühjahr stellen lautet: Wie bekomme ich meinen Winterspeck los? Klar, eine Diät kombiniert mit Sport ist das richtige Mittel. Dennoch scheitern derartige Vorhaben oftmals an mangelnder Motivation. Als nützlicher Helfer oder als Unterstützung können dabei womöglich Fitnessarmbänder dienen.

Was können Fitnessarmbänder?
Die Aufgabe eines jeden Fitnessarmbands – auch Fitnesstracker genannt – ist es, die täglichen Aktivitäten ihres Besitzers aufzuzeichnen. Es werden beispielsweise die zurückgelegten Schritte oder verschiedene Bewegungsformen registriert. Einige Geräte sind auch in der Lage, den Schlaf zu überwachen. Vor allem die Fähigkeit, verbrauchte Kalorien zu ermitteln, kann bei einer Diät eine hilfreiche Unterstützung sein. Die kleinen Geräte, die zumeist nicht anders wie eine schmale Armbanduhr aussehen, lassen sich auch mit dem Computer oder dem Smartphone verbinden, wo die Daten ausgewertet werden können. Eine App oder eine Software zeigen dann die Zahlen zur Aktivität des Nutzers auf. Die Koppelung mit einem Smartphone kann bei einigen Armbändern in der höheren Preisklasse sogar so weit gehen, dass Nachrichten und Emails vom Handy auf das Gerät gesendet werden. In manchen Fitnesstrackern ist zudem eine Erinnerungsfunktion erhalten. Diese weist den Besitzer nach einer gewissen Zeit darauf hin, dass er sich wieder bewegen soll. Die Signale werden entweder per Vibration oder per Piepton gegeben. Je nach Preis und Leistungsfähigkeit des Fitnessarmbands sind die kleinen Helfer sogar in der Lage, zwischen unterschiedlichen Bewegungsformen unterscheiden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Geräte umso teurer werden, je mehr zusätzliche Funktionen sie beinhalten. Die günstigsten Modelle beginnen bereits bei 25 Euro, wobei die teuersten bis zu 200 Euro und mehr kosten können.

Wie funktionieren Fitnessarmbänder?
Das Prinzip der Armbänder beruht ganz klar darauf, dass sie zwischen verschiedenen Bewegungsformen unterscheiden können. Das ist daher nötig, da bislang noch kein GPS-Empfänger eingebaut ist, der ansonsten den Akku zu stark belasten würde. Stattdessen wird vor allem anhand der Armbewegungen ermittelt, ob gelaufen, geschwommen, Rad gefahren oder sogar Golf gespielt wird. Mit Hilfe eines GPS-Moduls wäre die Bewegungsaufzeichnung allerdings noch wesentlich exakter. Jedoch unterscheiden sich die Modelle verschiedener Hersteller in der Genauigkeit. Es gibt schon genaue Geräte, die sauber zwischen Gehen und Joggen unterscheiden können. Manche Tracker „erlernen“ die Schrittgröße ihres Benutzers und sind daher auch in der Bestimmung der zurückgelegten Strecke aussagekräftiger.

Wozu sind Fitnessarmbänder gut?
Besonders für Menschen, die mit Sport beginnen möchten oder eine Diät planen, können die Geräte durchaus nützlich sein. Indem sie die täglich verbrauchte Kalorienmenge ermitteln, können sie beispielsweise mit einer Fitness-App gekoppelt werden, in welche die aufgenommenen Kalorien eingetragen werden. Auf diese Weise fällt es wesentlich leichter, einen Ernährungsplan einzuhalten. Indem die Armbänder zur Bewegung auffordern, motivieren oder erinnern sie ihren Besitzer, aktiv zu werden. Gerade für Menschen, die ihren Arbeitsalltag im Büro und damit im Sitzen verbringen, macht das Sinn. Zugleich ist es auch eine Motivation, sich eigene Ziele zu setzen, die mit dem Tracker eingehalten werden können. Besitzen Bekannte oder Verwandte ebenfalls ein solches Gerät, ist das außerdem eine Art Antrieb, die Daten und Leistungen miteinander zu vergleichen und sich damit gegenseitig anzuspornen. Letztlich ist es natürlich kein Muss, ein solches Armband zu kaufen. Es kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein, gerade bei Menschen mit Motivationsproblemen.

Worauf ist beim Kauf zu achten?
Wer sich dazu entschieden hat, sich einen solchen Fitnesstracker zuzulegen, sollte sich vor dem Kauf einige Fragen stellen. Dazu gehört an vorderster Stelle das eigene Ziel. Nur wer sein Ziel kennt, kann sich entsprechend der Funktionen das richtige Gerät für seine Ansprüche kaufen. Dann sollte auch noch ein Blick auf mögliche Bewertungen und Erfahrungsberichte im Netz geworfen werden. Hier lässt sich herausfinden, wie genau die einzelnen Geräte die notwendigen Werte ermitteln. Aus technischer Sicht ist auch darauf zu achten, ob das Armband mit dem eigenen Smartphone oder dem Computer kompatibel ist. Möglicherweise sind dem einen oder anderen auch das Design und die Optik des Gerätes wichtig. Auch darauf kann geachtet werden. Zu guter Letzt muss auch klar sein, wie viel dafür ausgegeben werden soll. Mit Hilfe dieser Kontrollfragen sollte der Kauf des richtigen Fitnessarmbands etwas leichter fallen.

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