Checkliste Glutenunverträglichkeit: die 10 wichtigsten Symptome

Glutenunverträglichkeit

Laktoseintolleranz und Glutenunverträglichkeit sind Begriffe die uns immer öfter begleiten. Glutenfrei essen wird immer populärer. Eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

Wie einige Studien belegen, ist in unserem Getreide durch die verschiedensten Züchtungen teilweise bis zu vierzig Prozent mehr Gluten enthalten als vor einigen Jahrzehnten.

Daher lohnt es sich eine glutenfreie Ernährung in Betracht zu ziehen, wenn du einige der hier aufgelisteten Krankheitssymptomen hast.

Woran erkennt man eine Glutenunverträglichkeit bzw. -intoleranz?

1.Verdauungsprobleme
Eines der häufigsten Merkmale sind Verdauungsprobleme wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, nachdem glutenhaltige Nahrungsmittel verzehrt wurden. Diese Symptome verschwinden oft, wenn die Ernährung umgestellt wird.

2. Stimmungsschwankungen
Manche psychischen Probleme wie Angstzustände, Depression, Konzentrationsschwierigkeiten, ADHS und ständig wechselnde Stimmungen können ebenfalls auf eine Glutenunverträglichkeit hinweisen.

3. Gelenk-Probleme
Schmerzende Gelenke, vor allem Knie und Fingergelenke, weisen auf Entzündungen im Körper hin, die durch Gluten hervorgerufen sein könne.

4. Hautveränderung
Veränderungen des Hautbildes zeigen oft eine gestörte Verdauung an. Dies kann durch die verringerte Aufnahme bestimmter Fettsäuren und Vitamin A durch den Darm kommen, wenn seine Funktion über eine lange Zeit durch das Klebereiweiß Gluten zerstört wird.

5. Erschöfpung
Ermüdungserscheinungen nach glutenhaltigem Essen sind ein häufiges Symptom für Unverträglichkeit, zumindest für Gluten Intoleranz. Viele Menschen, die glutenhaltige Nahrungsmittel von ihrem täglichen Speiseplan streichen, spüren unmittelbar darauf eine Zunahme an Energie.

6. Chronische Müdigkeit oder Fibromyalgie
Die Diagnose chronische Müdigkeit bzw. Fibromylagie kann auf Glutenintoleranz hinweisen. Es macht auf jeden Fall Sinn, hier eine glutenfreie Diät auszuprobieren.

7. Kopfschmerzen und Migräne
Eine gestörte Verdauung und heftige Kopfschmerzen hängen oft zusammen. So können Entzündungen des Nervensystem durch Gluten hervorgerufen werden, wie mittlerweile auch Studien belegen.

8. Autoimmunschwäche
Durch die Entzündungen, die durch ständigen Konsum von Gluten hervorgerufen werden, entwickeln sich auch oft Autoimmunschwächen wie Lupus, rheumatische Arthritis, Colitis ulcerosa, Hashimoto und MS.

9. Hormonstörungen
Unfruchtbarkeit, PMS, PCOS werden ebenfalls mit Glutenunverträglichkeit in Verbindung gebracht. Die ständigen Entzündungen bedeutet Dauerstress für die Nebennieren, was wiederum zu einer Störung im Hormonsystem führt.

10. Neurologische Symptome
Schwindel und Taubheitsgefühle können ebenfalls Anzeichen für Entzündungen des Nervensystems durch eine Glutenunverträglichkeit sein.

Wenn du eines oder mehrerer dieser Symptome an dir beobachtest, suche zuerst deinen Arzt auf um eine Zöliakie auszuschliessen zu können, bevor du mit einer glutenfreien Diät beginnst. Diese kann sonst das Testergebnis verfälschen.

Wenn das Ergebnis negativ ist, kannst du auf jeden Fall eine glutenfreie Diät ausprobieren. Denn Glutenunverträglichkeit kann im Gegenzug zur Zöliakie (Glutenintoleranz) nicht so leicht diagnostiziert werden. Wenn sich deine Symptome dadurch bessern, ernähre dich dann deiner Gesundheit zu Liebe in Zukunft am besten vorwiegend glutenfrei.