3 Ideen für selbstgemachte Badesalze

Badesalze

Die Seele baumeln lassen und mit Badesalzen sich dem entspannten Duft von Lavendel oder Rosen hingeben – was für viele nach einer entspannten Pause in der Badewanne klingt, bedeutet für andere gerötete Stellen an der Haut und Juckreiz. Leider sind viele Kosmetikprodukte mit zahlreichen Parfümstoffen und Konservierungsmitteln versehen, dass Menschen mit empfindlicher Haut darauf verzichten. Das heißt allerdings nicht, dass auf die wohltuende Entspannung in der Wanne komplett verzichtet werden muss. Badesalze lassen sich in nur wenigen Schritten selbst herstellen!

 

Ätherische Öle als Basis der Entspannung

Ätherische Öle haben die Eigenschaft, dass sie bei Temperaturen zwischen 40°C und 60°C verdunsten und damit für wohltuenden Duft sorgen. Da Badewasser knapp 40°C besitzt, verdampft ein Teil der ätherischen Öle und vermischt sich mit dem aufsteigenden Wasserdampf. Auf diese Weise können Rosen-, Lavendel- oder Jasminöl hervorragend über die Schleimhäute in der Nase aufgenommen werden und ihre Wirkung entfalten. Wird das flüchtige Öl allerdings pur ins Wasser gegeben, kann die Wirkung zu stark ausfallen und beispielsweise Allergien hervorrufen. Daher wird für Badesalze eine Trägersubstanz verwendet, die die ätherischen Öle aufnimmt und nur nach und nach ins Badewasser abgibt. Himalayasalz oder Totes-Meer-Salz eignen sich perfekt für diesen Zweck und sind in der Apotheke erhältlich. Wer möchte kann dem Salz noch Lebensmittelfarbe hinzufügen, was sich vor allem beim Verschenken der Salze anbietet.

 

Wohltuendes Rosenbadesalz selbst herstellen

Rosenöl besitzt die Fähigkeit, beruhigend auf den Körper zu wirken, Spannungen zu lösen und bei Schlaflosigkeit zu helfen. Zudem pflegt das Öl die Haut wunderbar weich. Für Rosenbadesalz benötigt man folgende Zutaten:

  • 300g Totes-Meer-Salz
  • 1 EL Jojaböl
  • 7-10 Tropfen Rosenöl
  • 30g getrocknete Rosenblätter

Das Salz wird zunächst in eine große Schüssel gegeben, in die man anschließend das Öl und die Rosenöltropfen hinzugibt. Jetzt vermischt man alles kräftig und deckt die Schüssel ab. Im Laufe eines halben Tages sollte man das Salz immer wieder gut durchmischen, um eine optimale Verteilung der Öle zu garantieren. Zum Schluss werden die getrockneten Rosenblätter untergemischt und das Salz kann in ein verschließbares Gefäß umgefüllt werden. Der Deckel sollte kein Metall beinhalten oder aus Metall bestehen, da das Salz sonst für unschöne Oxidationen sorgt.

 

Belebendes Zitronen-Minze-Bad

Ein anstrengender Arbeitstag hat oft zur Folge, dass man auch zuhause noch an die Aufgaben und Probleme im Beruf denkt. Wer auf andere Gedanken kommen möchte, sollte daher ein belebendes Bad nehmen, das mit einem Zitronen-Minze-Badesalz garantiert ist. Folgende Zutaten sind notwendig:

  • 300g Totes-Meer-Salz
  • 1 EL Nussöl (z.B. Macadamia- oder Mandelöl)
  • 5 Tropfen Zitrusöl
  • 3 Tropfen Pfefferminzöl

Wie beim Rosenbadesalz werden alle Zutaten in eine Schüssel gegeben und kräftig durchgemischt. Die Mischung kann abgedeckt einige Stunden durchziehen und dann erneut durchgerührt werden. Anschließend kann das Salz in geeignete, verschließbare Gefäße abgefüllt werden.

 

Entspannendes Vanille-Jasmin-Badesalz

Jasmin gilt als der wertvollste Duft der Welt, der in Kombination mit Vanille zu einer harmonischen, entspannenden Mischung wird. Für das Salz braucht man folgende Dinge:

  • 300g Himalaya-Salz
  • 1 EL Mandelöl
  • 2 Tropfen Jasminöl
  • 3 Tropfen Vanilleöl

Wieder werden alle Zutaten miteinander vermischt. Nachdem das Salz ein paar Stunden ziehen konnte, wird es nochmal vermengt und anschließend abgefüllt. Besonders wohltuend wird das Bad, wenn nicht nur das Badesalz ins Wasser gegeben wird, sondern auch ein wenig Sahne oder Milch, die für sanfte Pflege des Körpers sorgen.